Rund 28000 Euro Preisgeld ausgeschüttet

Rund 28000 Euro Preisgeld ausgeschüttet / Quelle:NWZ-Online

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Insgesamt hatten 31 Dörfer aus zehn Städten und Gemeinden im Kreis Cloppenburg teilgenommen. Neben den Preisgeldern für die Sieger bekamen alle übrigen Teilnehmer jeweils 500 Euro.

Die Gewinner des Kreis-Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ sind am Mittwochnachmittag im Kreishaus geehrt worden. Die Bewertungs-Kommission bestimmte, dass Gehlenberg, Nikolausdorf, Falkenberg, Auen-Holthaus, Lodbergen und Beverbruch den Landkreis Cloppenburg beim Landeswettbewerb vertreten werden. Dieser beginnt im Frühjahr 2022 mit dem regionalen Vorentscheid. Mitglieder der Jury waren die Kreistagsmitglieder der Periode 2016 bis 2021 – Marlies Hukelmann (Vorsitzende), Gerhard Bruns, Detlef Kolde, Dr. Irmtraud Kannen und Yilmaz Mutlu – sowie die Landfrauen-Kreisvorsitzende Doris Wieghaus, die OM-Heimatbund-Geschäftsführerin Gisela Lünnemann, die Landwirtschaftskammer-Beraterin Margret Emke und Kreisrat Ansgar Meyer. Insgesamt hatten 31 Dörfer aus zehn Städten und Gemeinden teilgenommen. Neben den Preisgeldern für die Sieger bekamen alle übrigen Teilnehmer jeweils 500 Euro. Insgesamt wurden so 28 300 Euro Preisgeld ausgezahlt. Gehlenberg – Einstimmig war bereits im Spätsommer Gehlenberg als Sieger gekürt worden. Der Bau eines Seniorenzentrums, die Erschließung neuer Baugebiete, die Erweiterungen beim Kindergarten und die Sanierung der Grundschule hatten seinerzeit die Jury besonders beeindruckt. Aber auch die mit viel Eigenleistung realisierten Projekte wie Sportgelände, Sportlerheim und Turnhalle sowie das Kulturzentrum Mühlenberg mit Backhaus, Sägereimuseum, Heimatmuseum und Schmiede flossen maßgeblich in die Bewertung ein. Dazu kamen kleinere Projekte wie private Blumenwiesen, das Anlegen eines Bauerngartens am Mühlenberg sowie die Aufstellung neuer Sitzgruppen. Belohnt wurde das Paket mit einer Wanderstele und 5000 Euro.Nikolausdorf3000 Euro bekam Nikolausdorf für den zweiten Platz. Neben den klassischen Dorfverschönerungen würdigte die Jury vor allem die Aktivitäten des Bürgervereins „Wir in Nikolausdorf“. Dieser hat sich neben der Schaffung eines neuen Baugebiets unter anderem die Verbesserung der digitalen Infrastruktur und der Nahversorgung auf die Fahnen geschrieben.Falkenberg – Der bislang jüngste Kreissieger setzt auf ein Leitbild, dessen Anforderungen zur dörflichen Entwicklung ständig angepasst werden. Darüber hinaus ist auch der Dorferneuerungsplan eine wichtige Grundlage für den aktiven Bürgerverein. Und auch die Ausweisung von Bauland ist für Falkenbergs Dorfentwicklung von zentraler Bedeutung. Für den dritten Platz gab es 2000 Euro.Altenoythe – Erwähnenswert ist hier vor allem die Erstellung einer 800 Seiten starken Dorfchronik. Lohn der Mühen: Platz vier und 2000 Euro.Peheim – Peheim beteiligt sich seit 1974 ununterbrochen am Wettbewerb. Bemerkenswert ist diesmal der Ausschuss Dorfchronik, der für das „Pähmer Dörpblatt“ zuständig ist. Peheim erreichte Platz fünf und bekam 2000 Euro.Neue Kategorie – Beim 21. Kreiswettbewerb wurde erstmals die Kategorie „Kleine Dörfer“ (unter 300 Einwohner) bewertet. Hier gewann Auen-Holthaus (1500 Euro) vor Lodbergen/Holthausen/Duderstadt (1000 Euro), Garen, Osterlindern, Marren und dem Überhäsigen Viertel (alle 700 Euro).Sonderpreis – Für die Einrichtung des Dorfladens, der Tagespflegeeinrichtung „Beverbrucher Begegnung“ und einer Skateranlage wurde Beverbruch mit einem – mit 1000 Euro dotierten – Sonderpreis ausgezeichnet. Insgesamt 16 Bewerbungen hatten für den Sonderpreis vorgelegen.