Edeka-Markt in Gehlenberg: Maxim Tide eröffnet modernisierten Nahversorger

Dabei hat Tide den Markt bereits zum 1. August 2025 von der Edeka Minden-Hannover übernommen. Seitdem laufen die Planungen für das neue Konzept. Denn der inzwischen 16 Jahre alte Markt entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Zwar gab es 2017 zuletzt kleinere Umbaumaßnahmen in der Filiale, doch in der Lebensmittelbranche entwickeln sich Trends und Kundenwünsche ständig weiter. Dementsprechend hat sich einiges verändert: Der nah & gut verfügt nun etwa über eine Selbstbedienungskasse, außerdem wurde das Sortiment erweitert – etwa bei Molkereiprodukten und Sporternährung mit bekannten Proteinmarken. Künftig soll aber vor allem das regionale Angebot noch weiter wachsen. Mit „Meiners Eier“ und Spirituosen der Edelkorn-Brennerei Rosche arbeitet der Markt zwar bereits mit hiesigen Anbietern zusammen, doch damit soll noch nicht Schluss sein.
Im Zuge der Nachhaltigkeit floss ein Großteil der Investitionen in die Kühlung: „Wir haben die Kühlmöbel ausgetauscht und arbeiten nun mit klimaneutralen Kältemitteln“, sagt Tide. Teil der Modernisierung war auch eine Umgestaltung der Gänge. „Das typische NP-Discounter-Konzept bestand immer aus dieser langen Flucht von Regalen. Das wollten wir mit Mittelgängen aufbrechen, um mehr Struktur zu schaffen“, erklärt Kevin Marwitz, Einzelhandelsberater bei der Edeka Minden-Hannover. Die Zentrale befindet sich aktuell in einer großen Umstellung: Rund zwei Drittel der NP-Märkte werden in nah & gut-Märkte umgewandelt. Etwa ein Drittel wird in Edeka-Märkte überführt, heißt es von der Edeka-Pressestelle.
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Im Gehlenberger Markt räumt das rund 15-köpfige Team noch akribisch die letzten Produkte in die Regale. Denn am Montag, 13. Juli, steht ab 7 Uhr die Neueröffnung nach der Modernisierung an. „Bis dahin wird Schlafen wohl noch schwierig“, sagt der neue Inhaber. Die vergangenen drei Wochen seien intensiv gewesen. In dieser Zeit wurden die kompletten Umbaumaßnahmen umgesetzt – und das bei laufendem Betrieb. Ganz geschlossen war der Markt nie, lediglich einzelne Gänge mussten zeitweise abgesperrt werden.
„Wir sind hier in der Umgebung der einzige Nahversorger. Leider konnten wir unseren Kunden in dieser Zeit nicht das volle Sortiment anbieten, aber immerhin etwas – das ist besser, als komplett zu schließen“, sagt Tide.
Doch spätestens, wenn sich am Montag die Türen öffnen, die Regale gefüllt sind und auf dem Parkplatz Kinder auf der Hüpfburg toben, dürfte der Stress der vergangenen Wochen vergessen sein. Zudem soll es einen Bratwurstverkauf geben. „Den Erlös spenden wir anschließend an den hiesigen Kindergarten in Gehlenberg“, sagt der 40-Jährige.
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